IRBGermany.de
Für IRB Rescue Teams

PROJEKT "Pocket Rocket"

Liebe IRB Freunde,
die Anschaffung eines IRB ist eine kostspielige Sache, egal ob Zodiac, DSB oder Arancia. Es erfordert sehr viel Engagement und Geduld um in einer Ortsgruppe dieses Ziel zu erreichen. Schließlich sind es Mitgliedsbeiträge, die Verantwortungsvoll eingesetzt werden müssen.
Wir von IRBGermany.de haben uns überlegt, ob es einen anderen Weg gibt, um das Ziel eines eigenen IRB preiswerter zu erreichen.
Unsere Gedanken war es, ein gebrauchtes IRB zu kaufen.
Leider gibt es fast keine second Hand Boote auf den Markt und wenn, dann irgendwo in New Zealand oder Australien.
Natürlich gibt es reichlich Angebot von gebrauchten Schlauchbooten im Internet. Jedoch sollte es ein Boot sein, welches Weltweit zum Einsatz kommt und sich bewährt hat.
Das meist verkaufte IRB kommt von der Marke Achilles.

IRBGermany.de hat fast ein Jahr das Internet durch gesucht und hat schließlich ein Achilles in Dortmund gefunden. Man brauchte schon viel Phantasie um hier ein IRB zu entdecken, aber für unser Projekt genau das richtige.
Übrigens: Die Rumpfform eines IRB ist nichts besonderes. Der Unterschied eines Surf Rescue Bootes zum normalem privat Boot ist die Ausrüstung.
Somit haben wir das Boot gekauft und passen es nun in eigener Regie für unsere speziellen Bedürfnisse an.  
Jede Woche werden wir auf unsere Homepage neue Bilder zeigen um den Fortgang zu dokumentieren. Am Ende werden wir auflisten was wir an Geld ausgegeben haben und was das Boot somit gekostet hat.
In eigener Sachen; wir sind keine Profis und haben vorher noch kein Zentimeter Hypalon verarbeitet und geklebt. Wir sind dankbar für Feedbacks jeder Art. Sinnvolle Beiträge werden wir veröffentlichen, damit auch andere IRB Interessenten informiert werden können.

Das Boot soll für das Trainingswochenende in Wolfsburg fertig sein damit wir fleißig trainieren können. Stichtag 19. April 2013

Also fangen wir an…………………


Die Kleinanzeige auf Ebay auf der man nur im entferntesten ein IRB erkennen kann:

--> Hier klicken



Hier die Geschichte des "Pocket Rocket": 
 
 
Aufgepumpt wurde schnell erkannt was für ein Potenzial noch in dem Boot liegt.
Obwohl es gebraucht und schon ein paar Jährchen alt ist, ist es Top in schuss und nach einer ordentlichen Putztour auch wieder schön Rot.
 


Mit 3,70m gehört das Achilles zu der Wettkampf variante welches auch das meistverkaufte IRB Weltweit ist.



Selbstverständlich hat das IRB ein aufblaßbaren Kiel um Verletzungen zu vermeiden.



Eddingspuren bekommt man Problemlos mit einem guten Hypalon Reiniger entfernt.




Noch gibt es viele Dinge an dem Boot die noch Fehl am Platze sind. Diese müssen runter!





Der Boden ist aus Holz und zum Teil verrottet. Das hinterste Brett muss wahrscheinlich komplett ersetzt werden.



Das hintere Brett muss ersetzt werden. Das alte Brett kann wunderbar als Schablone benutzt werden.




Mit einer menge Kraft können aufgeklebte Hypalon Sachen runtergezogen werden. Handgriffe oder D-Ringe können, wenn diese Vorsichtig abgezogen werden, anschließend nochmal benutzt werden.








Für unsere Anforderung mussten alle aufgeklebten Teile heruntergerissen werden.



Es ist wichtig so viel wie möglich von dem Hypalon Kleber mit abzureisen. Die Anschließende entfernung ist noch deutlich anstrengender......







Die übrigen Klebereste bekommt man mit viel Handarbeit weg. Wichtig ist, dass der Kleber so weit es geht entfernt wird damit die neue Verklebung die drauf kommen soll hält.


Nach dem entfernen sehen so die Stellen aus an dem vorher etwas angeklebt war




Am Spiegel wurde die Motorbefestigung gestrahlt und sieht damit wieder wie neu aus.



Der Gesamte Spiegel wurde ebenfalls abgeschliffen und mit Epoxy wieder verspachtelt. Somit ist der Spiegel schön glatt und kann in einem Singnal Gelb gestrichen werden. Außerdem wurden zwei Löcher gebohrt wo nachher die Schleppösen befestigt werden.



Der Boden der ins Boot kommt, bekommt selbstverständlich eine Fußmatte.
Die beiden vorderen Bretter vom Bug aus werden nicht verklebt. Das hat den Vorteil, dass die Matte durchgängig ist und der Boden trotzdem herausnehmbar bleibt. Ob sich dieses System bewährt sehen wir am ende der Saison.....



Die Fußmatte ist aus einem bewusst anderen Material gewählt worden als üblich. Dadurch ist die Matte wiederstandsfähiger und hat mehr Griff beim Arbeiten.



Die Position der Handgriffe werden alle aufgezeichnet und abgestimmt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Crew wird ein weiterer Handgriff angebracht für die 3. Person an Board. Ebenso vorne im Bug für die Fahrt duch die Brandung.



Rund ums Boot werden gelbe Hypalonstreifen geklebt. Dort wo der Driver und der Crew sitzt werden graue Streifen verklebt um die Position zu markieren.



Alles zusammen gesetzt sieht es schon sehr nach einem Brandungsrettungsboot aus.

Es fehlt noch die Tankhalterung und die Spritschlauchführung vom Bug ans Heck.
Da nichts in der richtung vorhanden ist mussten wir uns eine komplett neue befestigung ausdenken.


Solche Schlaufen aus Hypalonresten haben wir zwischen Schlauch und Rumpf geklebt. Durch das Einsetzten der Bodenplatte und die Verklebung haben wir eine solide befestigung für den Tank und die Schlauchführung.




Damit keine Metallteile im Boot sind die verletzend wirken können, haben wir auch auf Schekel oder Karabiner verzichtet um den Tank zu fixieren. Die besondere Tankhalterung ist weiter unten zu sehen.



Die Fußschlaufen sind verstellbar und aus dickem Neopren. Ebenso sind die Schlaufen Selbststehend damit in diese schnell geschlüpft werden kann.


Der Tank ist natürlich flexible und fasst 21 Liter. Die Tanköffnung und der Auslass sind die einzigen Metallischen und harten Gegenstände die im Boot zu finden sind!!
Die Tankbefestigung erfolgt, in dem durch die Schlaufen ein dicket Tau gezogen wird welches das herausrutschen des Tankes verhindert.



Wichtige Kleinigkeiten wie z.B. ein IRB Messer fehlen natürlich auch nicht.




Zum Trainingslager in Wolfsburg wurde das Boot zum ersten mal getestet.



Bisher haben sich alle Lösungen und Verbesserungen bewährt und nichts ist kaputt gegangen.
Was aber auf jeden Fall noch fehlt sind die Paddel






Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Christoph Heinrich, 13.05.2018 um 16:06 (UTC):
Guten Tag rüste gerade ein Boot für die Feuerwehr um und wollte mal fragen wie ihr die Fußschlafen befestigt hab

Kommentar von Jörg Holzmüller , 16.01.2018 um 18:19 (UTC):
Schön geworden!!!!!!!!!!
Baue auch gerade ein Schlauchboot um. Gibt es den Süllrand zu kaufen?
JHolzm@web.de

Kommentar von Karl, 08.05.2017 um 09:48 (UTC):
Coole Sache!! Was hat es denn unterm Strich gekostet??

Kommentar von 🙂, 05.05.2016 um 07:03 (UTC):
Cooles projekt



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